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Alhambra

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Andalucía


occupy sevilla

In front of the Cathedral of Sevilla (Santa María de la Sede) I watched a demonstration of the ocupy movement. The Cathedral of Sevilla was built from 1401 to 1519. It’s the biggest Gothic church of the world.

Vor der Kathedrale von Sevilla (Santa María de la Sede), der zwischen 1401 und 1519 erbauten, größten gotischen Kriche der Welt, beobachtete ich im Oktober 2011 eine Demonstration der occupy-Bewegung.

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The market hall of Malaga was designed by architect Joaquín de Rucoba an was completed in 1879. It stands on the walls of an old shipyard.

Die Markthalle von Malaga wurde von dem Architekten Joaquín de Rucoba entworfen und 1879 fertiggestellt. Sie steht auf den Mauern einer alten Schiffswerft.

Cádiz

With around 3000 years of history Cadiz ist the oldest town in Europe. The oldtown is located on a peninsula in the Atlantic that justs out into a bay 

Mit rund 3000 Jahren ist Cadiz die älteste Stadt Europas. Die Altstadt liegt auf einer in eine Bucht hineiragenden (Halb)insel im Atlantik.

There is nothing worse than a sharp image of a fuzzy concept.

Ansel Adams

Menorca

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Menorca


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Menorca ist die östlichste und nördlichste Insel der spanischen autonomen Region Balearen. Auf ihr leben rund 95.000 Einwohner auf 694 km2. Die Hauptstadt ist Maó.

Wegen der späten Erschließung durch den Tourismus blieb Menorca von der Zerstörung durch eine extensive Bebauung weitgehend verschont, zumindest wenn man die Nachbarinseln Mallorca und Ibiza als Maßstab nimmt. Im Jahre 1993 wurde die Insel zu einem Biosphärenreservat erklärt. Heute steht fast die Hälfte der Insel unter Landschafts- und Naturschutz. Viele unbebaute Strände und ursprüngliche Landschaften sind erhalten geblieben.

Die Insel, die zeitweise Teil des britschen Empire war, ist auch heute noch fest in englischer Hand. Die englischen Auswanderer bieten ein kleines aber feines Kontrastprogramm zum meditaranen Flair. Im Jazz Club Casino Sant Climent hatten wir einen schönen Abend mit wundervoller Musik.

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Außerhalb der beiden Städte Ciutadella und Maó wird das Bild der Insel vor allem von geruhsamer Beschaulichkeit geprägt: viele von Steinmauern gesäumte Felder, Bauernhöfe mit alter Käsetradition, weiß getünschte Dörfer und Fischerorte.

Ende Juni steht die Insel ganz im Zeichen der Festa de San Joan.  Den Auftakt bildet der Schafsonntag (Diumenge de Be) vor dem 23. Juni, an dem der Schafsträger einen lebenden Hammel durch die Stadt trägt. Am 23. Juni gibt es Reitersprozessionen, Haselnuss-Schlachten und „tanzende“ Pferde bis zum Morgengrauen.

Sharpness is a bourgeois concept.

Henri Cartier-Bresson

Jet set, Riviera di ponente

Jetset
Riviera de Ponente, Italy


Cinque terreDie Riviera di Ponente (im Ligurischen: Rivëa de Ponente) ist eine geographische Küstenregion innerhalb der italienischen Region Ligurien und ein Teilabschnitt der Italienischen Riviera. Das milde Klima und reizvolle Küstenorte wie beispielsweise Portofino und die Cinque Terre ziehen viele Touristen aus dem In- und Ausland an. Wer breite, menschenleere Strände sucht, ist hier definitiv falsch. Der geomorphologisch bereits stark begrenzte Freiraum wurde durch ausgedehnte Bade- und Freizeitbauten weiter vermindert. Dafür gibts wunderschöne Wanderwege durch die gebirgige Küste mit sensationellen Blick über das Meer und die Küstenregion, etwa von Rapallo nach Portofino oder entlang der Cinque Terre.

Der Tourismus hat zu beträchtlichen Umweltproblemen geführt. So wurden lange Küstenabschnitte zementiert, ein Phänomen, was die Ligurer als Rapallizzazione, nach dem traditionellen Touristenziel Rapallo benannt haben.

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Pura Vida !
Short foray through Costa Rica


costa rica

Im November 2008 war ich auf einer Tagung der mittelamerikanischen Rechnungshöfe und Kultus-verwaltungen in Costa Rica. Danach bin ich noch ein paar Tage allein mit dem Mietwagen durchs Land gefahren. Es war ein sehr intensives Erlebenis und meine erste außereuropäische Reise.
Bei der Übergabe des Leihwagens ins San José warnte mich die Angestellte der Mietwagenfirma, dass Touristen an roten Ampeln häufig die Reifen zerstochen würden, um sie dann später unter dem Vorwand helfen zu wollen, auszurauben. Ich gab meiner Hoffnung Ausdruck, dass die Wahrscheinlichkeit heil aus San José herauszukommen wohl größer sei als die, dass mir etwas zustoße. Die nette Dame erwiderte, dies könne sie nicht bestätigen. Etwas verunsichert machte ich mich auf den Weg.

Von der Hauptstadt Richtung Pazifik, dann mit der Fähre von Puntarenas zur Halbinsel Nicoya und weiter nach Montezuma, das sich noch ein wenig alternativen Hippi-Auststeiger-Flair erhalten hat. Von dort in den Norden der Halbinsel und nach einem  Abstecher zum noch aktiven Vulkan Arenal, der hinter tief hängenden Regenwolken verborgen blieb, zurück nach San José. Auch wenn Wachtürme an Parkplätzen von Einkaufszentren oder ein schwer bewaffneter Wachmann vor einem Burgerkingrestaurant nicht gerade ein Gefühl von Sicherheit vermittelten, lief alles glatt bei dieser kleinen Rundreise durch die „Schweiz Mittelamerikas“.

In San José träumte ich, auf hoher See in ein Unwetter geraten zu sein. Als ich erwachte stellte ich fest, dass das ganze Hotel, mit mir im neunten Stock, schwankte. Das Erdbeben mit seinem Epizentrum an der Grenze zu Panamá hatte eine Stärke von 6,6 auf der Richterskala. Wenige Monate nach meinem Aufenthalt wurde Costa Rica von einem verheerenden Erdbeben mit vielen Toten heimgesucht

“Above all, life for a photographer cannot be a matter of indifference”

Stefan Balint

„All photos are accurate. None of them is the truth.“

Richard Avedon